Leben | Im Rhythmus des Alltags

Kristina Meng

Seit Ende 2014 lebt Kristina Meng (25 Jahre) in der Ludwig-Wucherer-Straße. Die junge Frau ist Projektleiterin der Bildungs- und Gründermesse Chance. Nebenher trainiert sie Kinder und Jugendliche im Eiskunstlauf. Ständig unterwegs, gibt es in der LuWu verschiedene Gesichtspunkte, die ihr Leben beeinflussen.

Was ist besonders positiv daran, in der Ludwig-Wucherer-Straße zu wohnen?

„Der größte Mehrwert, den die Straße für mich bietet, ist die zentrale Lage. Dass man eben zur Uni oder zum Marktplatz in fünf bis zehn Minuten laufen kann. Dass man nachts, wenn man feiern geht, trotzdem gut nach Hause kommt, auch ohne Bahn.“

Was stört dich an der Straße?

„Das allergrößte Problem ist die Parksituation. Es gibt nicht annähernd so viele Parkplätze wie Bewohner und Autos vorhanden sind. Vielleicht könnte man über Tiefgaragen nachdenken, da für offene Parkplätze kein Platz mehr ist.“

Welcher Aspekt ist für Arbeitnehmer besonders wichtig?

„Das 24-Stunden-Edeka ist sehr praktisch; da bin ich fast jeden Tag Kunde. Morgens vor der Arbeit kann ich mir ein Brötchen kaufen oder nach der Arbeit noch eine Kleinigkeit für das Abendessen. Und auch nachts kann man dort spontane Einkäufe, wie Klebeband für Geschenke oder Wein, erledigen.“

Sind die vielen kleinen Läden hier in der Straße für dich von Vorteil?

„Für mich persönlich sind die meisten der Geschäfte hier nicht so interessant, da es sehr spezielle Angebote sind. Ich kaufe da eigentlich nie etwas. Das Einzige, was ich vielleicht nutzen würde, wären ein oder zwei kleine Boutiquen, wenn man mal ein wenig schlendern möchte.“